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SommerferienIch werde 100 Meilen gehen1. September 2007 |
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Super! Endlich Ferien! Schule ist aus, Zeit für wichtigere Sachen, so wie ... nichts machen den ganzen Tag. Deshalb plant man `nen Urlaub, so wie viele Andere. Ok, was sollen wir machen? Nach Florida fliegen? Zu teuer. Nach Mexiko fahren? Zu weit weg. Da bekommt Eva (meine Schwägerin) eine brilliante Idee, von Winnipeg nach Plum Coulee zu gehen! Hört sich doch super an, oder?! Wir stimmen aIle zu. Vielleicht sollte ich zuerst erklären, wie sie auf eine solche interessante Idee gekommen ist. Also, wir (meine Schwägerin Eva, meine Geschwister Anna, Thomas, Steven, und ich) sind vor ein paar Monaten von Plum Coulee nach Winkler gegangen und das hat so viel Spaß gemacht, dass wir nochmal sowas Ähnliches machen wollten. ![]() Also, der Plan: Am 13.-15. Juni werden wir, Eva, Anna, Thomas, Lena, und Steven, von Winnipeg nach Plum Coulee gehen. Wieso? Um andere zum Lächeln zu bringen. Die Strecke ist circa 110 km, das hieß, jeden Tag, für drei Tage, ungefähr 37 km gehen. Am 13. Juni fuhren Anna, Thomas, Steven und ich nach Winnipeg, zu Eva‘s Haus, wo wir übenachteten. Nach fünf Stunden Schlaf gingen wir im Regen los. Wir nahmen einen kleinen, schwarzen Wagen mit, wo unser Gepäck draufgeladen war. Natürlich haben wir mit dem Regen nicht gerechnet, aber mit Müllsäcken anstatt Regenjacken ging‘s auch (natürlich quer durch Winnipeg, wo aIle einen schief angucken!). Wir waren auch noch kurz im Walmart, wo wir uns Regenjacken kauften, die mehr nach bunten Müllsäcken mit Kapuze aussahen. Nachmittags hatten wir dann endlich Sonne, und Essen gab‘s neben der Straße. Jeden Tag gab‘s Früchte, Nutella, Marmelade, Peanut Butter und Gurken. Steven hat deswegen ein bisschen experimentiert und findet jetzt, dass Nuttellabrot mit Gurken eine leckere Kombination ist! Abendessen hatten wir an beiden Tagen im Restaurant. Für die Nacht haben wir unsere Zelte am Straßenrand aufgestellt (wir sind immer sehr schnell eingeschlafen!). Und wenn wer mal dringed aufs Klo musste ... dafür gab‘s ja den Straßengraben, naturlich wenn kein Auto vorbeifuhr! Dann, am zweiten Tag hatten wir Abendessen in Morris, mit Eva‘s Eltern, wo wir beim Chicken Delight gegessen haben. Der Mann, der vermutlich der Manager war, war äusserst großzügig. Er hat uns extra mehr Chicken auf den Teller draufgemacht und angeblich hatte er sich auch bei den Brötchen „verzählt“, anstatt drei bekammen wir sechs. Nachher hatte er uns noch zwei Schokoladenkuchen und Wasser mitgegeben. Wir waren sehr froh darüber, denn der Kuchen hat ausgezeichnet geschmeckt. Als wir fertig waren mit dem Essen, ging‘s weiter, bis auf einmal ein Polizist uns angehalten hat und uns gefragt hat, was wir machen würden. Natürlich haben wir ihm alles erzählt und er meinte nur, dass wir verrückt sind (das wussten wir aber schon, weil das uns schon fast jeder gesagt hatte, der mitbekommen hat, was wir machten.) Am letzten Tag sind wir in Kane bei einer Kirche vorbeigegangen, wo freundliche Kirchenbesucher angehalten haben und uns einmal zum Mittagessen und einmal zum Kaffee und Kuchen eingeladen haben. Es hat aber schon wieder geregnet und wir wollten so schnell wie möglich nach Hause and haben dankend abgelehnt. Natürlich musste uns auch noch ein Rad am Wagen platzen, aber glücklicherweise waren wir schon nicht mehr weit von Zuhause und mein Dad hat den Wagen abgeholt. Als wir dann endlich kalt und durchnässt nach Hause kamen, ging‘s gleich unter die Dusche. (Wir sind uns auch alle einig, dass das Klo eine sehr gute Erfindung ist!) Dann gab‘s noch Essen und alle waren wieder froh, wenn auch ein bisschen müde. Ich habe jetzt viele gute Erinnerungen, aber ich bin doch froh, dass ich zu Hause bin. |
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