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Vom LeserDeutschland nach kanada
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Was alles mit einem Witz begann, endet mit Wirklichkeit: Mit Vier Koffern wurde unser Traum von Kanada wahr. Nach unserer Hochzeit im Oktober 2004, meinte mein Mann:“Ziehen wir doch nach Kanada!“ Damals hab ich nur „ja“ gesagt, weil ich dachte, er meinte es nicht ernst. Im Januar 2005 gab mein Mann mir die Telefonnummer von Frau Dyck und meinte, ich solle sie anrufen und nachfragen, wie das Ganze abläuft und was wir alles dazu benötigen. Ich weiß jetzt noch, wie ich damals angerufen hatte und mir die Antworten alle auf ein Blatt Papier aufgeschrieben hatte (das Blatt haben wir immer noch). Wir haben alle Papiere zusammengelegt und dann abgeschickt. Im Mai haben wir einen Brief bekommen, der sagte, unsere Chancen stehen gut, nach Kanada auszuwandern. Erst dann habe ich realisiert, dass mein Mann keinen Scherz gemacht hat und, dass er wirklich nach Kanada wollte. Dann habe ich kalte Füße bekommen und ich sagte zu ihm, ich könnte wegen Familie, Freunden und Bekannten nicht auswandern. Nach einem halben Jahr wollte ich auch nach Kanada, weil es dann mit der wirtschaftlichen Situation in Deutschland bergab ging. Ende 2005 habe ich dann selber die Papiere bei Star-7 abgegeben und Anfang 2006 hat Frau Dyck uns angerufen und uns gefragt, ob wir nach Saskatchewan ziehen würden. Uns war das egal, weil wir weder Manitoba noch Saskatchewan kannten. Kurz vor Weihnachten 2006, haben wir die Erlaubnis von Saskatchewan bekommen. Das war damals ein richtiges Weihnachtsgeschenk für uns. Dann haben wir im Mai einen Brief von Frau Dyck bekommen, der uns sagte, wir könnten jetzt schon mit einem Arbeitsvisum in Kanada leben, bis unsere Papire in Berlin fertig sind. Wir haben dann am 23. Mai die Flugtickets gekauft und zwei Tage später haben wir die Einladung zur ärztlichen Untersuchung von Berlin bekommen. Ich dachte, wir müssten neue Tickets kaufen und haben Frau Dyck angerufen und ihr alles erzählt. Sie meinte, es wäre gut so, dann bräuchten wir ja die Untersuchung in Kanada nicht zu machen. Wir haben dann so schnell wie möglich einen Termin beim Arzt gemacht. Wir hatten Glück gehabt und konnten die Untersuchung schon am 25. Mai machen. Dann stand uns nichts mehr im weg. Und dann ging die Reise los in eine neue Zukunft, die für uns ganz fremd war. Wir wußten nur eins: Unser Traum von Kanada wurde wahr. Am 8. Juni kamen wir in Manitoba (Winkler) an. Wir waren so müde, dass wir gar nicht realisiert haben, wo wir waren. Zwei Tage gingen schnell vorbei und als wir das erste Mal vor dem Büro von Frau Dyck standen, meinte mein Mann: “Guck mal, sie haben hier eine Firma mit unserem Namen.“ Dann haben wir das Schild richtig durchgelesen: Da stand nicht der Firmenname drauf, sondern „Willkommen in Kanada“ und darunter drei Namen von den Leuten, die am 8. Juni gekommen sind. Wir wurden sehr gut empfangen von Frau Dyck und ihren Mitarbeitern. Am 12. Juni haben wir alle Papiere erledigt und konnten nach Saskatoon, Saskatchewan fliegen. Das tat so gut als wir in Saskatoon ankamen! Wir wurden von sehr lieben Menschen empfangen und haben dabei fast unsere Eltern und Freunde in Deutschland vergessen. Wir haben uns eine Wohnung gefunden und ein Auto gekauft. Mein Mann arbeitet und ist sehr begeistert von der Einstellung hier. Keine Hektik und keine Überstunden und sehr freundliche Mitarbeiter. Nicht nur auf der Arbeit sind die Menschen freundlich, sondern auch überall in den Geschäften, bei der Bank, usw. Ja, die ganze Zeit, die wir hier verbracht haben, wollten wir nicht zurück und der Sommer ist sehr schön und warm. Ja, ich werde mal zum Schluss kommen. Wir wollen allen Star-7 Mitarbeitern und Frau Dyck danken, dass alles so gut geklappt hat. Und auch bei Frau Karen Lilly und dem Ehepaar Pexa bedanken wir uns, dass sie so viel für uns gemacht haben und uns noch immer helfen. Wer vielleicht noch Fragen hat, kann uns gerne per E-Mail (annamerker@gmail.com) schreiben. Wir werden gerne antworten. |
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