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Freier Weg für die Einwander in Landesinnere?1. September 2007 |
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Wir haben in diesem Jahr wieder ganz viel erlebt mit unseren Deutschen Kunden. Viele wunderbare Menschen haben wir kennen gelernt. Wir möchten gerne einige von unseren Erfahrungen hier mitteilen, damit auch andere davon profitieren können. Unsere Aufgabe ist es, Menschen mit ihrem Containerimport zu assistieren. Wir vereinbaren den Zolltermin mit dem kanadischen Zoll, bereiten die Dokumente vor, übersetzen beim Zoll und bei der Zollkontrolle, wenn notwendig, und liefern den Container aus. Im Falle von Fragen sind wir gerne bereit, diese zu beantworten, soweit wir damit helfen können. Die Fragen fangen schon mit dem Packen in Deutschland an. Viele haben, nachdem sie unsere Brochüre bekommen haben, einige Sachen wieder von ihrer Packliste genommen und sich entschieden, diese in Deutschland zurückzulassen, um Probleme mit dem kanadischen Zoll vorzubeugen. Gute Idee! Ab und zu mal macht der kanadische Zoll Stichproben, aber im großen Ganzen ist es Ihre Packliste, durch welche der kanadische Zoll in Ihren Container blickt. Es ist nicht ratsam in einem neuen, fremden Land, oft mit fremder Sprache, sich selber einen schlechten Anfang zu bereiten. Unsere Erfahrungen mit Kunden hat uns gelehrt, dass Unehrlichkeit und Unwissenheit zum selben Endresultat führen, auch wenn die Absicht dahinter nicht gleich ist. Unehrlichkeit ist eine Sackgasse; man kommt nur eine kurze Strecke, bis es nicht mehr weiter geht. Unwissenheit oder Hast beim Packen und beim Aufschreiben der Packliste, kann auf Unehrlichkeit hindeuten. Mehrere Beispiele werden dies erklären. Wenn jemand erst packt und dann die Liste danach aufschreibt und sich nicht mehr richtig erinnern kann, was alles im Container reingepackt ist. Der kanadische Zoll verlangt, dass die Importierenden wissen, was sie in ihrem eigenen Container haben, sonst macht es den Anschein, dass man etwas zu verbergen hat. Wenn Kunden etwas mitbringen für jemand anders und nicht genau wissen was dabei ist, oder den Wert davon nicht kennen ist auch so ein Fall. Mit einem Besuchervisum darf man nicht persönliche Sachen importieren in einem Container oder in einer Kiste nach Kanada. Sie müssen entweder ein Arbeitsvisum haben oder ein Einwohner sein (Permanent Resident). Andere Bedenken, denen wir begegnet sind, sind Holz, Fahrzeuge, Tiere, Gartenmöbel, Babyautositze, Kinderwagen, Babyreisebett, Wiege. Tierprodukte: weil Tiere Träger von Krankheiten sind und deshalb nicht nur einfach so von Land zu Land gebracht werden dürfen, müssen auch die Sachen, die mit Tieren in Kontakt gekommen sind, streng kontrolliert werden, bevor sie ins Land kommen. Die deutschen Umzugsspeditionen, sowohl wie auch die Immigrations-Agenten von Kanada geben sich Mühe, die Immigranten von Deutschland mit der notwendigen Information über Kanada’s Gesetze zu versorgen, um ihnen den Einstieg ins neue Land zu erleichtern. Es bleibt trotzdem die Verantwortung von dem Einwohner, sich zu informieren. Sie sollten wissen, was Sie im Koffer und im Container mitnehmen können und was Sie selber an Dokumenten brauchen. Es ist immer umsonst, nachzufragen wenn Sie sich unsicher sind. Kanadas Zoll hat die Aufgabe viele Menschen vor Unheil zu bewahren und muss deshalb äußerst vorsichtig sein, was nach Kanada importiert wird. In diesen Jahren, wo wir mit dem kanadischen Zoll zusammen gearbeitet haben, sind wir noch nur gerechten und gesetzestreuen Zollbeamten begegnet. Ihr Umzug von Deutschland nach Kanada ist nur ein kleiner Teil von der größeren Geschichte des ‚Imports Canada‘ und sie sind nur einer von vielen anderen Einwanderern, die gerne ohne Probleme nach Kanada umziehen möchten. Ihr Leben erzählt eine Geschichte, und jede Kleinigkeit trägt zu einer größeren Geschichte bei. Doris Kannwischer und Christel Wiebe bearbeiten Containers bei der Firma Quick Transfer. Sollten Sie fragen haben zu Ihrem Container, bitte melden Sie sich bei Doris oder Christel. 1680 Sargent Ave., Winnipeg, MB |
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